Geboren am 4. Juli 1895 in Wien, Österreich-Ungarn.
Erlangte 1919 das Doktorat der Rechtswissenschaften an der Universität Wien (nach Studium der Jurisprudenz und Politikwissenschaft).[1]
Tätigkeit als Privatdozent für Rechtsphilosophie an der Universität Wien von 1922 bis 1938. Mitglied des Wiener Kreises und der rechtsphilosophischen Schule um Hans Kelsen.[1]
Bestritt parallel zur Privatdozentur seinen Lebensunterhalt als Geschäftsführer der österreichischen Niederlassung eines internationalen Erdölunternehmens (Anglo-Iranian Oil).[4]
Erscheinen seines Hauptwerks „Methodenlehre der Sozialwissenschaften" (1936); 1944 in den USA als „Methodology of the Social Sciences" auf Englisch erschienen.[1]
Verließ 1938 wegen der zunehmenden Repressalien gegen jüdische Wissenschaftler Österreich und emigrierte in die USA.[1]
Lehrte ab seiner Ankunft 1938 bis zu seinem Tod als Professor für Rechtsphilosophie an der Graduate Faculty der New School for Social Research in New York.[1]
Gestorben am 23. Dezember 1949 in New York; war österreichisch-amerikanischer Rechtsphilosoph.
Mitglied der rechtsphilosophischen Schule um Hans Kelsen während seiner Privatdozentur für Rechtsphilosophie an der Universität Wien.
Kaufmann war Mitglied des Wiener Kreises um Moritz Schlick (Donnerstagabende an der Universität Wien) bis zu Schlicks Tod 1936.[3]
Felix Kaufmann im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
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