Ewald Schams
Leben und Werk
- 17. Oktober 1889
- 1. Januar 1955
- 3. Generation
Stationen
- 1920Sektionsrat im Unterrichtsministerium— inferiert
Arbeitete in Wien als Sektionsrat im Unterrichtsministerium und lehrte nebenbei als Privatdozent an der Technischen Hochschule in Wien.[2]
- 1920Mises-Privatseminar— inferiert
Regelmäßiger Teilnehmer am Mises-Privatseminar in Wien; ausgezeichneter Kenner der Lausanner Schule um Léon Walras, mathematisch versiert, arbeitete vor allem zu Methodologie und Erkenntnistheorie.[2]
- 1926„Friedrich Freiherr von Wieser und sein Werk“— ungefähr
Erscheinen des Aufsatzes „Friedrich Freiherr von Wieser und sein Werk“ in der Zeitschrift für die gesamte Staatswissenschaft.[3]
- 1938Verbleib nach „Anschluss“— ungefähr
Nach dem Anschluss blieb Schams im Lande und arrangierte sich mit dem nationalsozialistischen Regime.[2]
- 1947Rückkehr an die Technische Hochschule
Wegen seiner Haltung im NS-Regime erst 1947 wieder an die Technische Hochschule in Wien zurückgekehrt.[2]
Beeinflussungen
- —Léon Walras(1834–1910) · Lausanner Schule
Schams war Experte und österreichischer Vermittler der Lausanner Schule um Léon Walras; sein Werk gilt als Brücke zwischen Wiener und Lausanner Schule.[1]
- —
Wikiberal nennt Rosenstein-Rodan als Zeitgenossen mit ähnlichen methodischen Ansätzen im Wiener Umfeld der mathematischen Ökonomie.[2]
Ewald Schams im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
Im Stammbaum anzeigen →QUELLEN ZU STATIONEN UND BEZIEHUNGEN15 Belege · 2 Quellen
Wirkungsorte
Aufsätze, Rezensionen, Vorträge
- APA
- Ewald Schams. (o. D.). Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 10. Oktober 2026, von https://mises.at/ewald-schams
- Chicago
- “Ewald Schams.” o. D. Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 10. Oktober 2026. https://mises.at/ewald-schams.
- Deutsche historische Zitierweise
- Ewald Schams, herausgegeben von mises.at und scholarium, https://mises.at/ewald-schams (abgerufen am 10. Oktober 2026).
