Emil Kauder
Leben und Werk
- 23. Juni 1901
- 18. November 1982
- 4. Generation
Stationen
- 1901Geburt— ungefähr
Geboren am 23. Juni 1901 als Sohn des österreichischen Architekten Hugo Kauder und der Ernestine Feigl.[1]
- 1924Universitätsassistent und freier Autor— inferiert
Tätigkeit als Universitätsassistent, Leiter einer Privatschule, wirtschaftlicher Berater für Zollfragen in der Textilindustrie und freier wissenschaftlicher Autor.
- 1938Emigration in die USA— ungefähr
Nach dem Anschluss Österreichs emigrierte Kauder in die USA, wo er als Lehrer in Preparatory-Schulen wirkte.[1]
- 1943Heirat mit Helene I. Riegner
Heiratete 1943 die deutsche Emigrantin Helene I. Riegner, mit der er zwei Kinder hatte.[1]
- 1947–1960Assistant Professor, University of Wyoming
Ab 1947 Assistant Professor für Ökonomie und Soziologie an der University of Wyoming in Laramie.[1]
- 1960–1961Professor, Illinois Wesleyan University
1960 Wechsel als Professor für Ökonomie an die Illinois Wesleyan University.
- 1960–1961Carl-Menger-Bibliothek Hitotsubashi-Universität
Forschungsaufenthalt in der Carl-Menger-Bibliothek der Hitotsubashi-Universität Tokio (1960/61); Arbeit an einer Geschichte der Grenznutzenschule, die ins Japanische und Französische übersetzt wurde.[1]
- 1968Emeritierung
Emeritierung 1968.
- 1968Lehrtätigkeit, University of South Florida
Nach der Emeritierung lehrte Kauder noch an der University of South Florida in Tampa.[1]
- 1971Vorlesung zur Hundertjahrfeier der „Grundsätze“
1971 von der Wiener Universität eingeladen, um die Vorlesung anlässlich der Hundertjahrfeier des Erscheinens von Carl Mengers „Grundsätzen der Volkswirtschaftslehre“ zu halten.[1]
Beeinflussungen
- 1924–1924Werner Sombart(1863–1941) · Jüngere Historische Schule
Kauder studierte ab 1919 Nationalökonomie in Berlin und promovierte 1924 bei Werner Sombart, einem zentralen Vertreter der jüngeren Historischen Schule.[2]
- 1932
Kauder bezeichnete Machlup in einem Brief von 1932 als „diversen Vertreter“ der österreichischen Schule.[1]
- —
Kauder bezeichnete Mises 1957 als „treuesten Schüler“ Mengers; er stand mit ihm in freundschaftlichem Kontakt und kommentierte dessen ontologischen Ansatz als Maßstab österreichischer Theorie.[1]
- —
Morgenstern stand in regem Briefwechsel mit Kauder und ermutigte dessen wissenschaftshistorische Arbeit über die Marginalismusgeschichte.[1]
Emil Kauder im Kontext der gesamten Schule: fünf Generationen, ihre Lehrer-Schüler-Linien, Zirkel und Kollegenschaften.
Im Stammbaum anzeigen →QUELLEN ZU STATIONEN UND BEZIEHUNGEN15 Belege · 2 Quellen
Die Bücher
- L’utilité marginale1973OriginalFranzösisch
- 限界効用理論の歴史1979
Aufsätze, Rezensionen, Vorträge
- APA
- Emil Kauder. (o. D.). Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 8. Oktober 2026, von https://mises.at/emil-kauder
- Chicago
- “Emil Kauder.” o. D. Herausgegeben von mises.at und scholarium. Abgerufen am 8. Oktober 2026. https://mises.at/emil-kauder.
- Deutsche historische Zitierweise
- Emil Kauder, herausgegeben von mises.at und scholarium, https://mises.at/emil-kauder (abgerufen am 8. Oktober 2026).