Swiss Mises Institute

Freitag, 17. Februar 2012 von Živko Mišković zu Politik

Über den Tod hinaus


Im Rahmen der aktuellen Staatsschuldenkrise werden viele Stimmen laut, welche dem Opfer die Schuld in die Schuhe schieben wollen. Da wird den Griechen vorgeworfen schlechte Steuerzahler zu sein und suggeriert, dass sie die Gemeinschaft betrügen. Weltweit wird gegen die unscharf definierte Gruppe der Reichen mobil gemacht. Und wie im Gebet wird ständig wiederholt, dass Sparmassnahmen alleine schädlich sind und Politiker nur noch etwas mehr Einnahmen benötigen, um all die versprochenen Wunder zu vollbringen. Hier wird also dem Bürger die Schuld an den katastrophalen und unüberschaubaren Finanzen des Staates gegeben. Diese falsche und ungerechte Anschuldigung wird in menschenverachtender Weise zur Rechtfertigung einer Erhöhung der Belastung – durch neue Steuern, Gebühren, Lizenzen, Vorschriften, Kontrollen und dergleichen – herangeführt.

Nein, es sind die Politiker und Bürokraten, welche nicht mit Geld umgehen können. Diese haben – ja, auch durch die Bestechlichkeit und den Segen der Bürger (aka. Demokratie) –, die mit Steuereinnahmen gedeckte Kreditkarte für alles Mögliche, aber vor allem auch für sich selbst, verwendet. Dabei gehen sie damit wie Kleinkinder um. Da die Kreditkarte nach jedem Einkauf zurückgegeben wird, glauben Politiker diese gleich nochmal benutzen zu können. Sie versprechen weiterhin aus Dreck Gold zu machen, wenn wir ihnen nur genügend Mittel zur Verfügung stellen und die „Schuldigen“ (aka. alle ausser sie selbst) härter bestrafen.

Mittlerweile dürften die Beweise unüberschaubar sein, dass es unmöglich ist den Kontroll- und Finanzierungsbedarf des Staatsapparats zu stillen. Selbst in wohlhabenden Staaten mit weltbester Steuermoral ist das viele Rot in den Finanzbüchern unübersehbar. Wie man angesichts folgender Grafik zum Schluss kommen kann, dass etwas mehr Einnahmen diesmal reichen werden ist mir ein Rätsel.

In einem der reichsten Länder mit guter Zahlungsmoral steigen die Schulden unaufhaltsam. Da, unendlicher Wachstum gleich vor unseren Augen. Wenn die Staatsschulden mal nicht anwachsen wird das als Ausnahmeerfolg gefeiert. Aber sinken, ein Ding der Unmöglichkeit so scheint es, obwohl die Steuereinnahmen über die Jahre mächtig gewachsen sind. England? Frankreich? USA? Alles gleich und noch viel schlimmer. Kaum ein Staat, der gut dasteht und schon gar nicht über die Zeit. Die Schweiz steht zwar nach diesen Kriterien mit unter den Musterknaben, aber auch dort ist der Trend klar zu erkennen.

Überall auf der Welt lässt sich beobachten, dass Staaten mit der höchsten Lebenserwartung und dem höchstem Wohlstand auch die sind, welche dem Bürger die grösste Handlungsfreiheit lassen. Aber entgegen aller wahrnehmbaren Beweise hält sich die Theorie, dass Gegenteil sei der Fall. Mehr Staat und Regulierung würden den Wohlstand der Bürger (und damit des Staates) nützlich sein und weniger wäre schädlich.

Das folgende Gedicht verdeutlicht die Absurdität des bestehenden Steuerwesens und der Forderung nach noch mehr. In diesem PDF sind die in der Schweiz eingeforderten Steuern beschrieben, sollte man das Gedicht als übertrieben abtun wollen. Und bald kommt noch die Luft die wir atmen als CO2 Abgabe hinzu.

Tax Poem

von unbekannt

Tax his bed in which he lays.
Tax his tractor, tax his mule,
Teach him taxes is the rule.

Tax his cow, tax his goat,
Tax his pants, tax his coat.
Tax his ties, tax his shirts,
Tax his work, tax his dirt.

Tax his chew, tax his smoke,
Teach him taxes are no joke.
Tax his car, tax his grass,
Tax the roads he must pass.

Tax his food, tax his drink,
Tax him if he tries to think.
Tax his sodas, tax his beers,
If he cries, tax his tears.

Tax his bills, tax his gas,
Tax his notes, tax his cash.
Tax him good and let him know
That after taxes, he has no dough.

If he hollers, tax him more,
Tax him until he's good and sore.
Tax his coffin, tax his grave,
Tax the sod in which he lays.

Put these words upon his tomb,
"Taxes drove me to my doom!"
And when he's gone, we won't relax,
We'll still be after the inheritance tax.

 

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